Die NaturFreunde Saarland

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Chronik der NaturFreunde Saarland

DIE NATURFREUNDE sind eine internationale Organisation, die sich für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur engagiert und sich an sozialen und ökologischen Zielen orientiert.

Gegründet wurden die NATURFREUNDE 1895 von Wiener Sozialdemokraten, die die Arbeiter zur ersten Wanderung in die Natur aufriefen. Naturerleben und Naturerkennen stand von Beginn an im Mittelpunkt des Interesses der NATURFREUNDE, aber nicht losgelöst sondern in Verbindung mit den gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen die Menschen leben und arbeiten. Gesunde Umwelt, sinnvolle Freizeitgestaltung, Frieden und Völkerverständigung, die Wurzeln in der Arbeiterbewegung sind die Grundlagen, auf die sich die NATURFREUNDE in ihre Satzung verständigt haben.

Davon ausgehend entwickeln wir unsere Programme: Sanfter Tourismus, Umweltschutz, Sport und Kultur.

Innerhalb der Ortsgruppen und im Landesverband arbeiten interessierte Mitglieder ehrenamtlich in Fachgruppen und Arbeitskreisen zusammen.

Jugendliche und Kinder finden sich in eigenständiger Kinder- und Jugendgruppen sowie im Landeverband der NaturFreundejugend Saar zusammen und bestimmen ihre Arbeit im Rahmen der Satzung selbst.
Im Saarland entstanden die ersten Ortsgruppen ab 1912. Ein eigenständiger Landesverband wurde 1920 in St. Ingbert gegründet. 1926 wurde der Grundstein für das erste Naturfreundehaus in Kirkel gelegt. Mit der Rückgliederung des Saargebietes nach Hitler-Deutschland 1935 wurden die Naturfreunde auch hier verboten. Nach 1945 gewann der wieder gegründete Landesverband das NaturFreundehaus in Kirkel zurück, das Ortsgruppenleben nahm neuen Aufschwung.

Heute besteht der Landesverband aus 13 Ortsgruppen: Malstatt-Burbach, Saarbrücken-Straßenbahn, Dudweiler, Sulzbach, Friedrichsthal, Spiesen-Elversberg, Neunkirchen, St.Ingbert, Völklingen-Mitte, Ludweiler, Püttlingen, Köllerbach, Schwalbach

Die NaturFreunde verfügen im Saarland über 10 NaturFreundehäuser, die als Familienerholungsstätten, Jugendheime, Wanderstützpunkte und Begegnungsstätten genutzt werden.